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Mittwoch, 5. Dezember 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu...

Hallo zusammen,
wir sind es wieder und haben wieder viel zu berichten.

Direkt nachdem die Bocholter Gruppe uns verlassen hatte, ließ das nächste große Ereignis nicht lange auf sich warten. Schon am nächsten Tag waren wir zu einer traditionellen „Introduction Ceremony“, also einer Verlobungsfeier eingeladen. Dies ist in Uganda bevor man heiratet nicht wegzudenken und wird fast so groß gefeiert, wie die Hochzeit selber. Bei der Feier stellt der Bräutigam seiner Familie seine zukünftige Braut bzw. die Braut ihren Bräutigam offiziell vor. Dabei muss natürlich auch der entsprechende Dress-Code beachtet werden, für die Männer hieß es „Kanzu“, ein bodenlanges Gewand unterm Jacket und für die Frauen war der traditionelle „Gomes“ angesagt, wo natürlich auch wir nicht drum herum kamen. Die Gäste sind dabei in Bräutigam- und Braut-Seite eingeteilt. Da wir die Gäste des Bräutigams waren, sind wir erst später herein gekommen und haben uns dementsprechend auf die Seite des Bräutigams gesetzt. Dieser hatte auch seinen eigenen Moderator, der zusammen mit dem Moderator der Braut-Seite den Tag geleitet hat. Bevor wir uns das Programm angeschaut haben, konnten wir erst einmal das riesige Buffet mit allen ugandischen Speisen plündern und den frisch gepressten Saft genießen. Das Programm bestand zum größten Teil daraus, dass die beiden Moderatoren miteinander geredet haben, was genau konnten wir leider nicht verstehen, da die ganze Feier in Luganda war. Bevor die riesige Geschenkübergabe, bei der z.T. sogar ein Kühlschrank oder ein Auto verschenkt wurde, begann, kam auch endlich die Braut herein. Das zukünftige Brautpaar hat getanzt, den Kuchen angeschnitten und nach weiterem Programm ist die Seite des Bräutigams schon gegangen, während die Braut-Seite noch bis in die Nacht weiter gefeiert hat.

Traditioneller Gomes, traditionelle Geschenkübergabe

Nach diesem Erlebnis ging es für uns dann wieder zur Schule, wo wir uns gefreut haben wieder zu unterrichten. Dort haben wir dann auch direkt mit weiteren Stunden angefangen. Wir haben beide mehr Drawing Stunden übernommen, sodass wir bisher den Kunstunterricht von der Baby Class bis zur P5 abgedeckt haben. Mit den älteren Schülern konnten wir somit auch kleinere Bastelprojekte starten, wie z.B. das Basteln von Weihnachtstüten oder Tieren aus Klopapierrollen. 

 
Drawing Stunde in der P3
Außerdem wurden wir von den neuen Büchern ermutigt, Library-Stunden zu starten. Das heißt wir gehen mit den Klassen P3-P6 einmal wöchentlich in die Bücherei, lesen dort Bücher zusammen oder auch einzeln und besprechen sie im Anschluss, um  zu zeigen, dass Lesen auch Spaß machen und ein Hobby sein kann. Zu den jüngeren Schülern gehen wir dafür weiterhin abends in den Schlafsaal. Außerdem hat Marie in der dritten Klasse inzwischen auch mit dem Englisch-Unterricht angefangen, womit sie dann im neuen Term weitermachen möchte.

Hohe Konzentration beim Lesen

Wie jedes Jahr an der Schule im November wurden auch jetzt wieder die Prefect-Wahlen für das nächste Jahr durchgeführt, d.h. es wurden verschiedene Schüler in verschiedene Ämter gewählt. Dabei gab es nicht nur Posten wie den Headboy bzw. das Headgirl (Schulsprecher), sondern auch den Religious Prefect, den Time Keeper oder den Sanitary Prefect, die alle dafür gewählt werden um auf verschiedene Weise für Ordnung am Schulgelände zu sorgen. Am Tag vor der Wahl gab es dann Wahlkampagnen, bei denen alle die zur Wahl antraten, was auch schon Erst- und Zweitklässler waren, ihre Wahlreden hielten. Trotzdem bleibt es fraglich, ob Versprechungen wie Computer für die ganze Schule, eine große Party für alle oder der Bau einer Moschée wirklich umgesetzt werden können. Bei der Wahl wurde dann echte Demokratie gelebt, durch die anonyme und freie Stimmzettelabgabe. Letztendlich wurden alle Posten belegt und wir können nur noch sagen: „Lang lebe unser Headboy Angeyo!“

Wahltag

Langsam aber sicher neigte sich das Schuljahr dann auch dem Ende zu, eingeleitet mit dem Abschluss der P7. Zuvor hatte die P7 ihre Primary Leaving Examen geschrieben, die sogar strenger bewacht wurden als unsere Abiturprüfungen. Der komplette Bereich um den Prüfungsraum herum wurde abgesperrt, es kamen unabhängige Lehrer zum überwachen und vorher wurden mehrere Verhaltenseinweisungen gegeben. Als das dann aber geschafft war hatten unsere zukünftigen Secondary Schüler dann jeden Grund zum Feiern. Ihr Klassenlehrer hat für sie einen kleinen Ausflug zu einem Strand in der Nähe organisiert, bei der Abschlussreden gehalten, getanzt, geschwommen und das mitgebrachte Essen genossen wurde. 

Unsere P7

Als die anderen Schüler dann auch endlich ihre Abschlussexamen geschrieben hatten, war an der Schule schon Ferienstimmung im Anmarsch, die wir genutzt haben, um ein paar Aktivitäten zu starten. Wir haben Pizza gebacken, Völkerball gespielt und an einem Tag auch das Chaosspiel für alle Schüler organisiert, bei der wir Team Sarah am Ende feierlich ihre Siegermedaillen überreicht haben.

Stolze Sieger

Um die Kinder auch bei diesem Wetter in Weihnachtsstimmung zu bringen, hatten wir einen Adventskalender organisiert (der aber schon im November anfing), Weihnachtsfilme geschaut und mit der ehemaligen Kurzzeitfreiwilligen Katharina und ihren Eltern – die für drei Tage zu Besuch waren – Weihnachtsplätzchen gebacken.

Adventskalender (im November)

Bevor wir die Kinder komplett verabschiedet haben, gab es dann noch eine Abschlussparty. Dieses Mal aber für unsere Top Class, die ihre Kindergartenzeit nun absolviert hat. Es gab eine riesige Fete, zu der auch viele Eltern gekommen sind, um das Können ihrer Kinder auf der Bühne zu beobachten. Auch unser mit den Internatsschülern einstudierter „Thank you“-Song wurde mit Bravour vorgeführt. Mit der Zeugnisvergabe und dem anschließenden Essen endete der Tag und auch das Schuljahr für unsere TopClass Schüler, die mit ihren Eltern nach Hause gefahren sind. 
 
Die Kleinen ganz groß

Die anderen Kinder haben uns dann am nächsten Tag verlassen, um die nächsten zwei Monate ihre wohlverdienten Ferien zuhause zu verbringen.
Ab nach Hause
Auch für uns beginnt bald unsere große Reise, doch vorher freuen wir uns auf die Weihnachtsparty mit dem vollständigen Schulpersonal, von dem schon jeder gespannt ist, wer sein Wichtelpartner sein wird (hihihi Sarah hat Tr.Meble).

Bis zum nächsten Mal,
Sarah und Marie

Sonntag, 4. November 2018

Die Bocholter-Gruppe & 10 Jahre ECS


Hallo Freunde,

Am Montag den 15.10 war es endlich soweit, die lang erwartete Gruppe aus Bocholt, bestehend aus 23 motivierten Interessierten, ist an der Ewaldi Community School angekommen. Die ganze Schule war aufgeregt und begrüßte die Besucher direkt mit Trommelschlägen und Gesang, was die ein oder andere Freudenträne hervorbrachte. Weiter ging es dann auch sofort mit einem Gottesdienst in dem der ugandische Pfarrer, mit seiner sogar teilweise deutschen Predigt, auf Begeisterung stieß. Der erste Tag der Gruppe an der Schule wurde dann mit Vorstellungen, planen der Woche, einer Schulrundführung und dem allgemeinen Ankommen verbracht.
Die folgenden Tage nutzten die Mitglieder dann für ihre schon in Deutschland geplanten Projekte, wobei die Lehrer, die Schüler wie auch wir tatkräftig mitgeholfen haben. Dabei gab es dieses Jahr, abgesehen von der Müllsammelaktion in Busunju, der Nachbarstadt, kein großes Projekt, aber dafür sehr verschiedene kleinere Projekte.

Müllsammeln in Busunju- alle halfen mit

Ein Teil der Gruppe hat ihre Zeit genutzt um den gerade erst eröffneten Schlafsaal zu verschönern. Mit bunten Farben wurden die Silhouetten einzelner Kinder an die Wände des Flurs gemalt. Außerdem wurden auch die Malerarbeiten am neuen Kindergartengebäude unterstützt (Danke Michael).

Eine Wand des Dorms
Richtig malocht wurde auch von ein paar starken Männern, die am Ende der Woche ein neues Spielgerät für die Kinder fertig gebaut hatten.
Auch unsere Computer-Crew hat einen wichtigen Job geleistet in dem sie die gespendeten Computer für unser Lehrerteam fertig gemacht haben und manchen Lehrern auch eine Einführung in Excel, dem 10-Finger-Schreiben und ähnlichem gegeben haben.

Computer-Nachhilfe
Natürlich hatten wir nicht nur starke Männer, sondern auch starke Frauen z.B. die die im Kindergarten gearbeitet haben. Dort haben sie sich mit den Lehrern über die verschiedenen pädagogischen Ansätze ausgetauscht und gemeinsam neue Lernmaterialien erstellt. Dabei hat nicht nur die ugandische Seite etwas gelernt, sondern auch die Deutschen, die jetzt z.B. wissen, wie man aus Bananenblättern einen Ball baut, haben viel mitgenommen.

Gemeinsames Materialien basteln in der Nursery
Ein weiteres Projekt war das der drei Damen in der Bücherei. Sie haben im Vorhinein zahlreiche Bücher für die Schule besorgt und vor Ort die Kinder mit neuen Erzählmethoden an diese herangeführt. Dafür nutzten sie sowohl das Kamishibai-Theater, wie auch diverse Zaubertricks die nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer begeistert haben.

Vorstellung mit dem Kamishibai-Theater
Während der Woche sind Pfarrer Hans Hasken und Andre Bösing parallel zu den anderen Projekten durch die Klassen gegangen und haben den Kindern mit einer Präsentation versucht den Hintergrund von Ewaldi näher zu bringen.
Am Donnerstagvormittag haben wir dann noch unter der Leitung unseres Chefkochs, nach dem der Möhrenengpass überwunden wurde, für alle einen schönen Deutschen Eintopf, inklusive 180 mitgebrachter Mettwürstchen, gekocht, der auch allen sehr gut geschmeckt hat.

Chefkoch Walter und sein Kochteam
Abends wurde dann wie jedes Jahr St. Martin gefeiert (besser zu früh als zu spät). Damit hat sich die Vorbereitung, die schon die ganze Woche von einer Projektgruppe erledigt wurde, für diesen wunderschönen Abend gelohnt. Das St. Martin Schauspiel lief reibungslos ab, es wurde gesungen, die gebackenen Kekse wurden, ganz nach St. Martin, geteilt und am Ende wurden die gebastelten Laternen stolz bis ins Nachbardorf getragen.
Vorbereitungen für St. Martin
Lantern, Lantern, Sun and Moon and Stars
Am Samstag stand dann die langersehnte 10 jährige Jubiläumsfeier der Ewaldi Community School an. Morgens wurden noch die letzten Vorbereitungen abgeschlossen, bevor dann endlich die Gäste eintrudeln konnten. Jeder der Anwesenden hatte sich herausgeputzt, die Väter, die Mütter (im traditionellen Gomes), die Community-Mitglieder, die Lehrer (in ihren neuen Uniformen), wie auch unsere Schüler und andere geladene Gäste.

Die Lehrer in ihren neuen Uniformen
Gestartet wurde mit einem Gottesdienst gefolgt vom sonstigen Programm. Dieses bestand aus verschiedenen Reden z.B. von unseren Schuldirektoren, aber auch von politischen Vertretern. Zwischendurch gab es noch Unterhaltung durch die MDD-Gruppe, deren wochenlanges Proben für jeden sichtbar war. Außerdem wurde noch der neue Bereich des Schlafsaals eingeweiht und die Statue, die zur Feier des Jubiläums erstellt wurde, enthüllt. Nach dem Programm gab es dann ugandisches Essen für alle Gäste, welches teilweise in einer ugandisch-deutschen Kooperation am Vortag gekocht wurde. Zum Abschluss des Tages wurde dann die Bühne für alle geöffnet was natürlich jeden, insbesondere die Kinder, zu einer Tanzparty motivierte. Somit ist die Feier dann noch schön ausgeklungen.

Tanzparty zum Abschluss
Der letzte Tag an der Schule für die Gruppe wurde dann als Gamesday genutzt, an dem verschiedene Aktionen für die Kinder angeboten wurden. Von Taschen sticken und bemalen über Kinderschminken und Bastelaktionen bis zu einem großen Fußballspiel war für alle Kinder etwas dabei. Die letzten Stunden an der Schule verbrachten dann alle an einem Lagerfeuer wo gegrillt, sich verabschiedet und zu Steffis deutscher Schlager Musik auch getanzt wurde.

Der Besuch der Bocholter in Uganda war damit aber noch nicht ganz vorbei, weiter ging es zum Murchison Falls Nationalpark. Dort machten wir zunächst eine Safari, bei der der ein oder andere sein Frühstück mutig gegen einen Affen verteidigte und bei der ein Teil feststellen musste, dass eine Safari ohne Guide in Ugandas größtem Nationalpark vielleicht keine gute Idee ist.

Glücklicher Baboon mit seiner Beute
Giraffe im Nationalpark
Auch per Boot wurde der Nationalpark und der Murchison Wasserfall erkundet. Mit Nilpferden und Wildschweinen die nur ein paar Meter vor unseren Hütten grasten verbrachten wir nicht nur aufregende Tage sondern auch Nächte.

Zum Abschluss der zwei ereignisreichen Wochen wurde noch eine Gartenparty bei Stephen und Annet zuhause gefeiert. Danach fiel vielen der Abschied nicht ganz einfach, obwohl der Gedanke daran, Stephen und Annet im November in Bocholt wieder zu sehen, für einige bestimmt tröstlich war.

Bis zum nächsten Mal,
Marie und Sarah


Non-teaching staff, unsere Reise und co

Hallo zusammen,

Inzwischen sind die Ferien vorüber, aber sie wurden für uns, wie auch für das Non-teaching staff und einer handvoll an der Schule verbleibenden Schüler mit einem großartigen Ausflug abgeschlossen. Es ging mit dem „frühen Vogel“, also dem Schulbus, ab in den Süden, nach Entebbe, wo wir dann zunächst mit einem kleinen Motorboot über den Victoria See gesetzt sind. Von dort ging es dann weiter zum Strand, wo alle den Schulstress für ein paar Stunden hinter sich lassen konnten. Abgeschlossen wurde der Tag dann, ohne die Kinder, in einer örtlichen Kneipe, wo wir alle auch einmal in einer lockeren Atmosphäre kennen lernen durften.

Ein Teil des Non-teaching Staffs, ein paar Schüler & Sarah

Zu diesem Non- teaching staff gehören insgesamt sieben Personen.
Da wären zunächst einmal die zwei Metrons, Maama Hilder und Sylivia. Die beiden sind für alle Internatsschüler verantwortlich. Sylivia kümmert sich vor allem um die Mädchen und Maama Hilder ist für die Jungs zuständig Das heißt sie helfen den Kindern dabei ihre Kleidung zu waschen, zu baden und sind generell Tag und Nacht für sie da. Neben diesen Aufgaben kümmern sie sich auch noch um die Hühner, den Schulgarten, das Schulgelände und sie helfen auch mal in der Küche mit.
Des Weiteren gibt es auch noch Davis unseren Koch. Dieser versorgt die Kinder morgens mit Porridge und mittags, sowie abends mit Poscho und Bohnen und an besonderen Tagen zum Beispiel auch mit Reis, Süßkartoffeln oder ähnlichem. Koch zu sein ist hier aber ein wahrer Knochenjob, da es wirklich etwas abverlangt beispielsweise stundenlang einen riesigen Topf mit Poscho umzurühren.
Außerdem kommen noch die beiden Security Guards, Robert und Dismas dazu, die wie der Name schon sagt für die Security sorgen, aber auch bei allem was sonst auf dem Gelände oder im Garten ansteht mithelfen.
Eine weitere wichtige Person ist Johnny, der Mann für alles, dessen Berufsbeschreibung „Cleaner“ nicht annähernd wieder gibt, was er hier leistet. Zu seinem Aufgabenfeld gehört vom gärtnern bis zum bauarbeiten alles was auf dem Gelände so ansteht.
Last but not least wäre da noch William, der Schuladministrator, dessen Aufgabenfelder wohl den Umfang hier sprengen würden. Allgemein kann man sagen, dass er zum großen Teil für die organisatorische Arbeit und die Ausführung dieser, die Community-Arbeit, die Sponsoren, die Kinder, sowie uns Freiwillige verantwortlich ist. Er hat ebenfalls den oben genannten Non-teaching Day organisiert, der drei mal im Jahr stattfindet, damit auch das Non-teaching staff mal aus dem Schulalltag rauskommen kann.


Der Einstieg in das dritte Schulterm verlief dann für die Kinder, genauso wie das Ende des vorherigen Terms, mit Exams. Diese „Beginning of Term Exams“ sollen den Lehrern einen Überblick darüber geben, wie die Schüler ihre Ferien genutzt haben. Wir haben uns dann auch so langsam wieder in unseren Schulalltag eingefunden, also unterrichtet, den Lehrern geholfen und teilweise sogar eine ganze Klasse der Nursery eigenständig übernommen.

Unsere Babyclass
Wenige Wochen später wurden wir aus diesem Alltag dann schon wieder für ein paar Tage herausgeholt. Es kamen nämlich David, der Vater der ehemaligen Freiwilligen Clara, zusammen mit seiner Freundin Katja zu Besuch. Für die beiden stand dann eine aufregende Woche an, an der wir zu unserer Freude teilnehmen durften. Die beiden haben sich einerseits die Schule angeschaut, wo sie von der MDD Gruppe (Music, Dance & Drama) und dem Chor mehr als nur freundlich begrüßt wurden, andererseits wollten sie mehr von Uganda erkunden. Organisiert wurde die Reise von Stephen, unserem Gastvater, Schuldirektor und Hobby-Reiseleiter. Gestartet sind wir in Entebbe, um uns den Botanischen Garten anzuschauen und um auf recht abenteuerliche Weise mit einem Boot zur Ngamba Island zu fahren, wo die Schimpansen schon auf uns warteten.

Schimpanse beim Abendbrot
Daraufhin ging es Richtung Süd-Westen Ugandas, wo wir uns den Zwischenstopp am Equator und die nicht wegzudenkenden Touristen-Bilder nicht entgehen lassen konnten.

Touris on Tour
Nach circa neun Stunden Autofahrt haben wir dann den Queen Elizabeth National Park erreicht. Dort konnten wir bei einer Safari viele Tiere, wie Nilpferde, Springböcke, Büffel, Elefanten, Affen und sogar das Ohr eines Löwens sehen.
Die erste Safari


Bootsafari
Mit Affen ging es dann auch weiter, zumindest für Katja und David die im Bwindi National Park das Gorilla Tracking mitgemacht haben. Unser letztes Ziel der Reise war dann der Lake Bunyonyi, ein See an der Grenze zu Ruanda, dessen zahlreiche Inseln wir bei einer Bootstour entdecken konnten.
Auf dem Lake Bunyonyi


Nach unserer Reisewoche waren wir dann auch froh wieder an der Schule zu sein und unsere gewohnten, wie auch neue Aufgaben erfüllen zu können und bei den Vorbereitungen für unsere Besucher, sowie für die 10-Jahre Jubiläums Feier, mithelfen zu können.

Backe. Backe Kuchen


Obstparty
Bis zum nächsten Mal,
Sarah und Marie




Montag, 3. September 2018

Die Ferien beginnen...


Hallo zusammen,


Seit unserem letzten Blogeintrag ist wieder viel passiert. Zunächst einmal sind wir zwei mehr geworden, da die ehemaligen Freiwilligen aus dem Jahr 2016/17, Lea und Fenja, angereist sind, um das Projekt für einen Monat zu besuchen. Sie kamen genau rechtzeitig, um das „Highlight“ des Schulterms mitzuerleben… die Exams standen an.

Ein Schuljahr besteht hier aus drei Terms, welche jeweils mit Examen abgeschlossen werden. Diese werden von allen Schülern geschrieben, beginnend mit der Nursery, also dem Kindergarten, welche aus drei Klassen (Baby Class, Middle Class, Top Class) besteht. Hier müssen die Kinder beispielsweise Bilder ausmalen, Wörter mit Bildern verbinden oder in einer mündlichen Prüfung zeigen, wie gut sie schon Englisch verstehen können. Dies ist besonders wichtig, da der Unterricht hier schon ab der Nursery vollständig auf Englisch und nicht auf der lokalen Sprache, Luganda, stattfindet. 

In der Primary schreiben die Schüler dann in allen Fächern Examen, dadurch müssen also schon manche Primary Schüler, also Grundschüler, eine Woche lang täglich zwei Klausuren ablegen, wobei die Grundschulausbildung hier in sieben Jahren (P1 – P7) absolviert wird und nicht wie in Deutschland in vier. Besonders für die Schüler der P7 sind die Examen sehr wichtig, da diese entscheidend für die Secondary Schools sind.

Unsere Beschäftigung war es in dieser Woche zunächst Examen zu beaufsichtigen und später die Lehrer beim Korrigieren zu unterstützen. Als die Examenwoche dann vorüber war standen die Ferien an, in denen wir zusammen mit Lea und Fenja z.B. die Kinder geschminkt haben, ein Volleyballturnier „Schüler gegen Lehrer“ veranstaltet haben oder für die, eine Woche länger an der Schule verbleibenden, Boarding-Schüler gebacken haben. Dies sind die Schüler die hier im Dormitory, also im Schlafsaal auf dem Schulgelände schlafen. Diese sind dann aber auch größtenteils von ihren Eltern abgeholt worden. An der Schule sind also mittlerweile nur noch ein paar von unseren Schülern, sowie ein paar Secondary Schüler, die über die Ferien gekommen sind. 

Teachers vs. Learners Nr. 2
Da wir dadurch an der Schule nicht mehr viel zu tun hatten, haben wir die Ferien genutzt um Uganda ein wenig zu erkunden. Zunächst hat uns unser Weg gleich zweimal nach Jinja geführt, wo wir eine andere Primary School besucht haben und Stand-up paddling auf dem Niel ausprobiert haben, wobei manche mehr oder weniger freiwillig schwimmen gegangen sind. 

Nach dem Stand-up paddling am Niel
Daraufhin ging es weiter zu den Sipi Falls. Dies sind vier Wasserfälle, die auf ca. 1770 m Höhe des Mount Elgons liegen und die wir von unserer Hütte aus direkt betrachten konnten. Bei unserer Wanderung durch die wunderschöne Landschaft hatten wir dann sogar die Möglichkeit, die Wasserfälle nicht nur zu betrachten, sondern auch unter einem zu duschen.

Erfrischende Dusche unterm Wasserfall
Vorne wir, hinten Sipi Fall
Mittlerweile neigt sich der Besuch von Lea und Fenja dem Ende zu und auch die Ferien sind schon zur Hälfte vorbei, aber wir freuen uns darauf, dass in zwei Wochen die Schule wieder beginnt

Bis bald,
Sarah und Marie 

Sonntag, 29. Juli 2018


Hallo zusammen,

Wir, Sarah und Marie, sind die neuen Freiwilligen an der Ewaldi Community School in Uganda und würden uns im Folgenden gerne vorstellen.

Ich bin Sarah Rammrath (rechts), komme aus Olfen (eine kleine Stadt im Münsterland), bin 19 Jahre alt, habe gerade mein Abitur gemacht und freue mich auf ein bestimmt sehr aufregendes Jahr in Uganda. Ich hoffe, in dem Jahr viel über die ugandische Kultur zu lernen und mich selber weiter zu entwickeln, sowie in dem Projekt sinnvoll mitwirken zu können.

Ich bin Marie Welsing (links) und bin 18 Jahre alt. Ich komme aus Bocholt und habe ebenfalls gerade mein Abitur gemacht. Da ich noch nicht genau weiß, was ich nach der Schule machen möchte und ich sehr an einem Auslandsjahr interessiert war, hatte ich mich beim Bistum Münster beworben. Von dem Jahr in Uganda erhoffe ich mir viele spannende Erlebnisse und neue Erfahrungen.

Wir sind nun rund zwei Wochen hier und würden euch gerne einen Einblick in die letzten Tage geben.

Unser Flugzeug landete in Entebbe und dort wurden wir von Stephen, dem Schuldirektor und den bisherigen Freiwilligen Lina und Rahel freundlich empfangen.
Die ersten paar Tage haben wir dann in Gayaza verbracht, wo schon die verschiedensten Eindrücke auf uns warteten. Wir lernten ugandisches Essen kennen, haben unsere ersten Taxi- und Boda-Fahrten nach Kampala gut überstanden (vor allem Dank Lina und Rahel) und wurden ebenfalls mit der ugandischen Währung vertraut gemacht, obwohl es uns zunächst komisch erschien für ein paar tausend Schilling beispielsweise Mehl einzukaufen.
Dann ging es auch schon nach Lukumbi zur Ewaldi Community School, in der wir das nächste Jahr arbeiten werden. Die ersten Tage haben wir dort, um uns einzugewöhnen, den Unterricht von Lina und Rahel besucht. Außerdem haben wir ersten Kontakt mit den Kindern aufgebaut, durch gemeinsames Fußballspielen, Wikinger Schach oder weiteren Spiele auf unserer Veranda.
Fußballspiel: Teachers 2 vs. Learners 0

Am Donnerstag Abend stand dann Linas und Rahels Abschiedsparty an, bei welcher wir offiziell vorgestellt wurden und alle Lehrer nochmal genauer kennenlernten. Es wurden Reden gehalten, Geschenke überreicht und vor allem viel getanzt.

Mittlerweile sind wir bereit die ersten Aufgaben eigenständig zu übernehmen. Wir haben bereits einige Unterrichtsstunden übernommen, kamen abends in den Schlafsälen der Schüler zum Lesen vorbei und am Mittwoch stand unsere erste Backaktion an, bei welcher wir mit den Schülern der P7 Fantakuchen für die ganze Schule gebacken haben. An dieser Stelle würden wir gerne noch einmal darauf hinweisen, dass für Aktionen, wie das Backen, das Obst verteilen, oder andere schul-interne Abläufe immer Spenden benötigt werden.
Backaktion mit der P7


Bis zum nächsten Mal,

Marie und Sarah

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Besuch der Bocholter Gruppe


Die Bocholter Gruppe
Im Oktober hat uns auch die schon lang erwartete „Bocholter Gruppe“ endlich besucht. Insgesamt waren es 24 Leute jeder Altersgruppe aus Bocholt und Umgebung, die sich während der Herbstferien an der Schule engagiert haben und dann auch noch eine Woche das Land erkundet haben.
Schon zwei Wochen vorher war das baldige kommen der Gruppe zu spüren. Mauern wurden einbetoniert, Beete gereinigt und der Schulhof wurde jetzt nicht nur jeden Morgen einmal gesäubert sondern gerne auch mehrmals, damit auch alles perfekt aussieht für die Besucher aus der Partnerstadt des Projektes. Die MDD (Music, Dance und Drama AG) hat bis spät in den Abend geübt und auch die ersten und letzten Vorbereitungen für die jeweiligen Projekte der Gruppe wurden getroffen.
Und dann war es endlich so weit. Gegen Mittag am 23.10. ist die „Elefanten Horde“, wie sie ganz einfach wegen ihrer Größe getauft wurde, eingetroffen. In unserem Wohnzimmer herrschte innerhalb weniger Sekunden das reinste Chaos. Rucksäcke, einige Koffer und andere Mitbringsel und Spenden aus Bocholt lagen überall da wo noch ein kleines bisschen Platz war, oder halt auch nicht.
Wir begrüßten alle mit dem typisch deutschem Händedruck und fingen prompt an, alle möglichen Fragen zu beantworten. Von „Wo ist denn die Toilette?“ bis zu „Haben die Kinder denn auch Zahnbürsten?“ war schon in den ersten 10 Minuten alles dabei. Rahel und ich, die natürlich so gut es ging vorbereitet waren, nahmen das alles ziemlich gelassen und es war doch irgendwie auch schön, so vielen Leuten aus der weit entfernten Heimat gegenüberzustehen. Wir mussten uns aber erstmal daran gewöhnen, nicht nur untereinander Deutsch zu sprechen, sondern auch noch mit den Gruppenmitgliedern. Unsere „Geheimsprache“ (die Deutsche Sprache), die wir uns in der vergangenen Zeit mehrmals zu Nutze gemacht haben, war also für die zwei Wochen verloren.
Richtig empfangen wurde die Gruppe an der Schule dann mit dem Auftritt der MDD. Es folgten einige Worte der Directors, sowohl Annet und Stephen Sango als auch Andre Bösing hießen die Gruppe willkommen. Die Lehrer und auch die Deutschen Besucher stellten sich mit Namen vor, wobei es wohl beiden Seiten so ging, dass man diese Fremd klingenden, im jeweiligen Akzent genannten Namen unmöglich behalten konnte. Mit entsprechenden Namensschildern war das Problem dann größtenteils gelöst, Marlen, Melinda, Mellanie und Miriam blieben aber auch bis zum Ende noch eine Herausforderung.
Nach einem Rundgang über den Schulhof wollten die engagierten Bocholter am liebsten schon mit ihren jeweiligen Projekten anfangen, stattdessen gab es ein großes und aufwendig vorbereitetes Abendessen mit den wichtigsten Spezialitäten der ugandischen Küche.
Beim Mülltrennen
Am nächsten Morgen, nach einem kleinen Koordinationsmeeting durfte dann endlich die Arbeit losgehen. Es gab das Backprojekt, dass es sich zu Aufgabe gemacht hat, die Sanktmartinstüten der Kinder mit insgesamt um die 1000 Plätzchen zu füllen. Dann gab es auch die Gruppe, die die Laternen aus Blechbüchsen und Plastikwasserflaschen bastelten. Ein Film sollte dieses Jahr während des Besuchs der Gruppe auch entstehen und auch dafür haben sich sowohl Deutsche als auch Ugander gegenseitig unterstützt. Unsere Bibliothek wurde von einigen Mitgliedern weiter befüllt und wieder andere bereiteten einen Sporttag vor, an dem sich die Kids schön austoben konnten. Das wohl größte Projekt war das „Müllprojekt“. Ein Teil der Gruppe hatte sich in Deutschland gut darauf vorbereitet den Kindern, und auch Lehrern, Mülltrennung näherzubringen. Die älteren SchülerInnen hatten sich schon im Unterricht mit Mülltrennung beschäftigt. Mit viel Motivation wurde der gesammelte Müll sortiert und es gab einige Diskussionen, ob das Papier jetzt eher zu Plastik- oder Biomüll gehört. Mittlerweile wird an der Schule also Biomüll kompostiert und Plastikmüll im neu gebauten Verbrennungsofen verbrannt. Da vorher einfach der ganze Müll auf einem Haufen gesammelt und angezündet wurde, ist das nun eine wirklich tolle Lösung des Problems.
Während dieser Zeit wanderten Rahel und ich immer von einem Projekt zum nächsten und landeten letztendlich doch meistens in der Küche. Dort wurde unsere Hilfe am meisten gebraucht. Lunch und Supper für 24 hungrige Bocholter vorzubereiten dauert seine Zeit, vor allem wenn man es auf den kleinen, hier üblichen Kohleöfen macht. Es wurden unzählige Chapatis (eine Art herzhafter Pfannkuchen) gerollt und Mangos zu Saft verarbeitet. Abends waren die zufriedenen Gesichter dann schon ein guter Lohn und wir wurden auch nicht müde zu erwähnen, dass alles, inklusive Saft, selbst gemacht war. Denn das gehört sich hier so und man wollte den Besuchern das beste ugandische Essen bieten.
Es folgte der traditionelle deutsche Sanktmartinsumzug und auch die alljährige Farwellparty mit Barbecue. Dann hieß es nach 6 Tagen Arbeit Abschiednehmen von der Schule und allen Leuten, die man dann dort kennengelernt hat.
Auf Safari in Murchison Falls
Die verbliebenden Tage wurden mit Reisen zu verschiedenen Orten Ugandas verbracht. So machten wir uns am Sonntag auf den Weg nach Jinja wo sich die Gruppe aufteilte. Die eine Gruppe ließ sich bei einer gemütlichen Schiffsfahrt zur Quelle des Nils die Flora und Fauna erklären. Der andere Teil machte sich auch mit dem Fluss vertraut jedoch auf etwas direktere Art und Weise beim Wildwasserraften. Abends traf man sich dann wieder, um gemeinsam die für uns bisher beste Pizza Ugandas zu essen, bevor es wieder auf den Heimweg ging.
Die darauf folgenden 3 Tage verbrachten wir im Murchison Falls Nationalpark in dem wir sowohl eine Safari als auch ein Schifffahrt über den Nil machten. Wir konnten Giraffen, Warzenschweine (gemeinhin auch als Pumbas bezeichnet), Nilpferde und sogar Elefanten und Nilkrokodile aus nächster Nähe oder auch größerer Entfernung sehen. Das war eine echt tolle Erfahrung. Der letzte Abend in Kampala wurde mit einem großen Abendessen bei Stephen und Annet zuhause beendet. Am nächsten Tag ging es dann schon nach Entebbe zum Flughafen, wo wir uns dann von unserer doch recht entspannten und angenehmen Elefanten Horde verabschiedeten. Ein Mitglied blieb jedoch zurück. Marlen verbrachte noch weitere 4 Wochen mit uns an der Schule und in Kampala....





Sonntag, 1. Oktober 2017

Die Nursery und Primaryschool

Einer der drei Sipifalls
Jetzt sind wir schon seit zwei Monaten hier. In dieser Zeit haben wir uns an der Schule eingelebt und schon verschiedene Aufgaben ausprobiert. Dazu gehören neben unseren ersten Unterrichtsstunden auch das Gute Nacht Geschichten vorlesen und das Porridge (Getränk aus Maismehl) austeilen zur Pause. Vor zwei Wochen konnten die Kinder auch zum ersten Mal hartgekochte Eier von den Hühnern der Hühnerfarm genießen. Ab jetzt wird dies regelmäßig zu den Mahlzeiten dazu gehören. 

Außerdem hatten wir schon Gelegenheit, etwas von Uganda zu erkunden. Unsere erste Reise ging mit der Praktikantin Beate und Greta, die zu Besuch im Projekt war, zu den Sipifalls. Außerdem waren wir auch in Jinja und haben dort die Nilquelle besichtigt. Mit einem Boot sind wir über den Nil und den Viktoriasee gefahren und haben dabei etwas über die Kolonialgeschichte und die Lebewesen dieser Region erfahren. 


Wir möchten jetzt einmal die Gelegenheit nutzen, um über das Schulsystem zu schreiben.                Ein Schuljahr ist in drei Terms unterteilt und beginnt immer im Januar. Am Ende jedes Terms gibt es end of Term Exams (Arbeiten, in denen der Unterrichtsstoff des letzten Terms abgefragt wird). Danach gibt es Ferien. Hier an der Ewaldi Community School sind die Ferien jetzt seit zwei Wochen zu Ende und das dritte Term hat für die Schüler*innen der Primaryschool und der Nursery begonnen.

Das Nurserygebäude

In den drei Klassen der Nursery wird Lina Writing in der Babyclass (mit 3-4 Jahren die jüngsten Schüler*innen der Schule) und der Middleclass unterrichten. Ich werde in diesen beiden Klassen Drawing, was Kunstunterricht ähnlich ist, unterrichten. Die Drawingstunden in der Topclass übernimmt Lina. Ich werde einen Teil der Numbers Stunden unterrichten. Die Topclass ist die höchste der Nurseryklassen. Sie ist vom Alter der Kinder und vom Unterrichtsstoff her mit der ersten Klasse in Deutschland vergleichbar.



Nach der Topclass in der Nursery geht es für die Kinder in der Primary weiter. Dort gibt es sieben Klassen P1 - P7. Auch hier werden wir unterrichten. Lina unterrichtet Englisch in der P2 und in der Primary 3 Drawing. Ich werde in der P2 Mathestunden übernehmen.
Die Primaryschool
Nach den Abschlussarbeiten in der P7 können die Kinder weitere sechs Jahre die Secundary School besuchen. Dann haben sie ihre A-Levels, womit man an der Universität studieren kann. Nach 4 Jahren hat man die O-Levels erreicht. Die sind dem Realschulabschluss in Deutschland ähnlich.

Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Unterrichtsstunden, in denen wir vielleicht nicht mehr so aufgeregt sind wie in den ersten. Außerdem steht nächste Woche mit einer Klasse Fantakuchen für die Schule backen an und Obst an die Schüler verteilen.

Bis bald!